Berufliche Orientierung & Berufsvorbereitung

Bildungsziel

Ziel der Bildungsgänge der Abteilung Berufliche Orientierung & Berufsvorbereitung ist es, Schüler*innen bei der beruflichen Orientierung zu helfen, die Ausbildungsreife zu fördern und den Einstieg in einen Beruf zu erleichtern. 


Die Maßnahme beträgt in der Regel ein Jahr. In Ausnahmefällen kann diese Zeit verlängert werden. 


Die Betreuung findet in folgenden Bereichen der Berufliche Orientierung & Berufsvorbereitung statt:

Das RBZ Hannah-Arendt Schule führt mehrere Klassen in der Ausbildungsvorbereitung Schleswig-Holstein in unterschiedlichen Niveaustufen. Nach Abschluss des AV-SH ist die allgemeine Berufsschulpflicht erfüllt

Stufe 1: Die erste Stufe richtet sich an berufsschulpflichtige Jugendliche, die bereits einen Schulabschluss erlangt haben (ESA oder MSA) und keinen Ausbildungsplatz haben und sich weiter qualifizieren wollen.

 

Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit ist die individuelle Förderung der Schüler*innen. Es werden Wege zur Kompetenzsteigerung erarbeitet und durch zusätzliche sozialpädagogische Beratungsangebote unterstützt. Der Unterricht umfasst praktische und theoretische Teile in den Berufsfeldern Gastronomie, Bäckerei, Fleischerei und Hauswirtschaft. Der Praxisunterricht erfolgt in Modulform in sehr gut ausgestatteten Fachräumen unter professioneller Anleitung. Im theoretischen Unterricht werden z. B. Themen wie Hygiene am Arbeitsplatz, Lebensmittelkunde oder Schriftverkehr behandelt. Darüber hinaus werden Projekte zur Lebenshilfe, zur Berufskunde und Betriebspraktika durchgeführt. Nach dem 1. Halbjahr wählen die Schüler*innen nach Neigung einen fachpraktischen Schwerpunkt für die weitere persönliche Qualifizierung. Für Schüler*innen mit ESA oder MSA bieten wir zudem auch die Möglichkeit, wöchentlich Praktika zu absolvieren. Dadurch wird ein realistisches Berufsbild entwickelt und die Schüler*innen erhalten eine sehr hohe Vermittlungschance in eine Ausbildung oder eine Weiterqualifizierung.

 

Ansprechpartner ist die Bildungsgangsleitung AV-SH Stufe 1 und 2

Die zweite Stufe richtet sich an berufsschulpflichtige Jugendliche, die keinen Schulabschluss und keinen Ausbildungsplatz haben und sich weiter qualifizieren wollen.

 

Seit 2007 bietet das RBZ Hannah-Arendt-Schule Klassen für Schüler*innen mit besonderem Förderbedarf an. Dieses Bildungsangebot richtet sich an berufsschulpflichtige Jugendliche, die sich nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule oder Förderschule in keinem anderen Bildungsgang oder keiner anderen Qualifizierungsmaßnahme befinden und besonderen Förderbedarf haben. Der Unterricht wird an mindestens vier Tagen pro Woche erteilt. Neben Fachkunde werden die Jugendlichen in den Fächern Wirtschaft und Politik, Kommunikation sowie Mathematik und Deutsch mit Schriftverkehr unterrichtet. In Kooperation mit der Hannah-Arendt-Schule können örtliche Bildungsträger/Betriebe - entsprechend der jeweiligen individuellen Beschäftigungs- und Ausbildungsreife der Schüler*innen - Angebote in Verbindung mit Praktika machen, die einen Einstieg in einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz erleichtern oder die Voraussetzungen für eine weitere Qualifizierung schaffen. Den Schüler*innen steht hierzu seitens des Bildungsträgers ein Coach (Begleiter*in) zur Verfügung, der die Schüler*innen individuell betreut und eng mit der Berufsschule zusammenarbeitet. Nach einer individuellen Überprüfung des Leistungsstandes ist die Teilnahme an einem Zusatzunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik möglich. Dieser ist nötig, um den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA; vorher Hauptschulabschluss) zu erlangen.

 

Ansprechpartner ist die Bildungsgangsleitung AV-SH Stufe 1 und 2

Die dritte Stufe richtet sich an berufsschulpflichtige Jugendliche mit Migrationshintergrund (Sprachkompetenz kleiner A2), die keinen Schulabschluss und keinen Ausbildungsplatz haben und sich weiter qualifizieren wollen.

 

Dieses Bildungsangebot bietet eine Konzentration auf den Spracherwerb von Schüler*innen, die Vermittlung in Ausbildung und/oder die Weiterbildung in andere Maßnahmen. Das Erlernen der deutschen Umgangs- und Fachsprache ist in diesem Bildungsangebot allgegenwärtig und wird fächerübergreifend vermittelt. Der Unterricht umfasst auch praktische und theoretische Teile in den Berufsfeldern Gastronomie, Bäckerei, Fleischerei und Hauswirtschaft. Nach einer individuellen Überprüfung des Leistungsstandes ist die Teilnahme an einem Zusatzunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik möglich. Dieser ist nötig, um den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA; vorher Hauptschulabschluss) zu erlangen.

Dieses Angebot richtet sich an Schüler*innen, die aufgrund eines Migrationshintergrundes nur wenige Deutschkenntnisse mitbringen.

 

Seit dem Schuljahr 2018/19 gibt es ein neues Einschulungskonzept Deutsch als Zweitsprache für Schüler*innen mit Migrationshintergrund. Bewerbungen bitte direkt im Schulbüro der Hannah-Arendt-Schule.

 

Einschulungskonzept DaZ

 

Ansprechpartnerin ist die Bildungsgangsleitung AV-SH Stufe 3 / DaZ

In die Klassen des Bildungsganges Berufsvorbereitenden Maßnahmen werden aufgenommen: 
 

  • Berufsschulpflichtige Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag;
  • Teilnehmer*innen an Lehrgängen zur Berufsvorbereitung der Bundesagentur für Arbeit;
  • Betriebspraktikant*innen, die berufsschulpflichtig sind. 

 
Die Schule kooperiert mit den Trägern der Maßnahmen und mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur. 
 
Der Unterricht findet in Blockform statt. Es werden theoretische und praktische Inhalte aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Soziales sowie der allgemeinbildenden Fächer themen- und handlungsorientiert vermittelt.  Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung und dem Erwerb von Schlüsselqualifikationen und der Erweiterung der Kompetenzen der Schüler*innen. Die Jugendlichen sollen sich in selbständigem und selbstverantwortlichem Handeln üben, ihre kommunikativen Fähigkeiten verbessern und die Bereitschaft zur Teamarbeit entwickeln. 
 
Ziel ist die Vermittlung der Jugendlichen in Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisse, die ihren Fähigkeiten und Wünschen entsprechen. 
 
Nach einer individuellen Überprüfung des Leistungsstandes ist die Teilnahme an einem Zusatzunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik möglich. Dieser ist nötig, um den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA; vorher Hauptschulabschluss) zu erlangen. 

 

Ansprechpartnerin ist die Bildungsgangsleitung BVM