Berichte & Schulleben

„Wohlfühlatmosphäre Zahnarzt-Labor“

Hell und freundlich kommt er daher, der von Grund auf umgebaute und modernisierte Fachraum für den Berufsschulunterricht der Zahnmedizinische*n Fachangestellte*n am RBZ Hannah-Arendt-Schule Flensburg. Ein großes Dankeschön gilt den Mitarbeiter*innen des Kommunalen Immobilienmanagements der Stadt Flensburg, die in enger Abstimmung mit den verschiedenen am Umbau beteiligten Gewerken die baulichen Maßnahmen so kompetent und zügig umgesetzt haben, dass  der Raum bereits nach einer nur 6-wöchigen Umbauzeit nach den Sommerferien zur Verfügung stand. Ein Dank geht auch an die ZFA-Lehrkräfte, die mit viel Herzblut und Sachverstand sowohl an der Planung als auch der Umsetzung maßgeblich beteiligt waren.

 

Das RBZ Hannah-Arendt-Schule selbst investierte eine größere Summe in die Einrichtung des Fachraums „ZFA-Labor“, um den Raum mit allen für die Berufsausbildung erforderlichen zahnärztlichen Geräten, Materialien und Instrumenten, auszustatten. Somit können die jetzigen und künftigen Zahnmedizinischen Fachkräfte im berufspraktischen Lernfeldunterricht realitätsnah und handlungsorientiert auf ihren beruflichen Alltag vorbereitet werden. „Wir freuen uns sehr über diese optimalen Unterrichtsbedingungen und sehen uns gut aufgestellt für die jetzigen und künftigen beruflichen Anforderungen im Ausbildungsberuf Zahnmedizinische*r Fachangestellte*r“, sagte die Abteilungsleiterin der Berufsschule Gesundheit, Kathrin Groos, gegenüber der Öffentlichkeitsgruppe des RBZ Hannah-Arendt-Schule. Zugleich seien durch den Umbau und die Investitionen in die berufliche Ausbildung hervorragende Bedingungen geschaffen worden, um auch künftig die praktischen Abschlussprüfungen vor dem Prüfungsausschuss der Zahnärztekammer in den Räumen der Hannah-Arendt-Schule kompetent und verlässlich durchführen zu können.

 

 

Bälle gehören ins Tor, nicht in die Tonne

Steffen Werz von der Firma Cella Logistik, einer Tochterfirma von Hummel, hat sich einem tollen Motto verschrieben: "Bälle gehören ins Tor, nicht in die Tonne!" Dementsprechend rettet er Handbälle, die retour gesendet wurden, vor der Entsorgung. Die Bälle haben zwar minimale Mängel, beispielsweise einen kleinen Farbfehler, sind aber geprüft und voll bespielbar. Steffen Werz erklärt: "Mir blutete das Herz, als ich sah, dass diese Bälle im Müll landen." Das war der Start einer Idee, von der viele Schulen, Lehrkräfte und Schüler*innen profitieren. An der Hannah-Arendt-Schule hat es nun die 9.Übergabe von gespendeten Handbällen an Schulen gegeben.

"Wir freuen uns sehr über diese tolle Spende", sagte Sport-Fachleiter Thomas Ziegenberg, als Steffen Werz am 11.September 2019 in der Sporthalle 30 Handbälle, zwei Ballsäcke und zwei Ballpumpen der Marke Hummel in der Sporthalle überreichte. "Das ist eine sehr großzügige Spende, für die wir im Einkauf ca.1000 Euro gezahlt hätten. Wir sind sehr dankbar und finden die Idee, das Motto und die Umsetzung von Steffen großartig", lobte Ziegenberg im Namen der Hannah-Arendt-Schule diese gelungene Aktion.

 

Europa-Juniorwahl

 

Anlässlich der Europawahl 2019 wurde an der HAS eine Juniorwahl durchgeführt. Klarer Wahlsieger sind die Grünen. Die genauen Ergebnisse gibt es hier.

 

Neue HAS-Homepage freigeschaltet

Wie stellt man eine bunte, vielfältige Schule angemessen im Netz dar? Wie gestaltet man eine Homepage so, dass sie den unterschiedlichen Nutzer*innen - Interessierte, Schüler*innen, Eltern, Betriebe, ... - viele Informationen verständlich und leicht auffindbar zur Verfügung stellt? Wie muss die Seite beschaffen sein, dass sie sich leicht pflegen lässt, damit sie stets aktuell ist? Und schließlich: Wie muss die Seite aussehen, damit möglichst alle sie "schön" finden?

 

Sicher keine leichte Aufgabe für eine Arbeitsgruppe! Aber die Unzufriedenheit mit der alten Homepage war Motivation genug - und so ist nach vielen Sitzungen diese Seite entstanden. Sicher gibt es noch Fehler und Baustellen - aber ist das nicht immer so?

 

Übrigens: Die meisten Bilder auf der Homepage sind Ergebnisse eines Fotowettbewerbs - so sehen die Schüler*innen unsere Schule!

 

Wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldung! Schreiben Sie uns: homepage<at>has-fl.de

 

Viel Spaß beim Surfen auf der neuen Seite!

 

Berichte aus der Abteilung Gastronomie, Nahrung und Körperpflege

Auch 2019 fand wieder ein Wettbewerb um den Flensburger Fischpokal in Schulrestaurant und Schulküche statt. Dieses Jahr wurde sogar dreifach berichtet:

 

Hier geht’s zu den Berichten: "Moin Moin" vom 29.05.2019, "Schleswig-Holstein Gastlich" 06/2019, "Hier im Norden" 06/2019

Kurz vor Ende des Schuljahres ging es für die gastgewerblichen Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres um die Kartoffel.

 

In der Küche kochten 14 junge Kochazubis ein eigens kreiertes Kartoffelgericht, während die Servicefachkräfte unter anderem im Restaurant eindeckten, Gläser zu Getränken auswählten, einen eingedeckten Tisch mit eingebauten Fehlern korrigierten und ein Verkaufsgespräch führten. Zum Verzehr der Speisen waren Ausbilder*innen, Eltern und Freund*innen der Teilnehmer*innen eingeladen und konnten feststellen, dass es bei dieser Veranstaltung nur Gewinner gab.

 

Die Pokale nahmen zwei Azubis des Restaurants Strandleben in Schleswig entgegen: Lulu Thomsen siegte als Hotelfachfrau bei den Servicefachleuten, Matthias Schnürle siegte bei den Köch*innen. Auch das Ringhotel Waldschlößchen freute sich über zwei zweite Plätze. Laura Marie Dau als Restaurantfachfrau, Andreas Schmidt als Koch. Zwei Hotelfachfrauen aus dem Strandhotel freuten sich über einen gemeinsamen dritten Platz: Vivian Pentz und Klara Tabea Vogt. Frederic Böhm vom Landgasthof Neukrug war Dritter bei den Köchen. Herzlichen Glückwunsch allen Siegern und Platzierten.

Am 11.12.2018 fuhr eine kleine Gruppe Fleischereifachverkäuferinnen VFL21 mit Dänischlehrerin Heike Erfmann nach Padborg, um das Warenangebot der Schlachtereiabteilungen kennenzulernen. Hier einige Eindrücke der Schülerinnen:

„Was uns auch sehr fasziniert hat, war die selbstgemachte Pizza, in Folie eingepackt in der Fleischertheke, neben den anderen abgepackten Fleischsorten.“(Jackie)

„Was uns auch sehr fasziniert hat, war die selbstgemachte Pizza, in Folie eingepackt in der Fleischertheke, neben den anderen abgepackten Fleischsorten.“(Jackie)

„Was uns auch sehr fasziniert hat, war die selbstgemachte Pizza, in Folie eingepackt in der Fleischertheke, neben den anderen abgepackten Fleischsorten.“(Jackie)

„In Dänemark gibt es nicht so wie in Deutschland loses Fleisch, das man auch in kleinen Mengen bekommt, im Tresen, sondern alles ist abgepackt und liegt in großen Mengen im Selbstbedienungstresen.“(Jessica)

„Was uns auch sehr fasziniert hat, war die selbstgemachte Pizza, in Folie eingepackt in der Fleischertheke, neben den anderen abgepackten Fleischsorten.“(Jackie)

„Auf dem Bild sieht man ein Rind, wo man die Teilstücke und die dänischen Namen erkennen kann.“(Celine)

„Was uns auch sehr fasziniert hat, war die selbstgemachte Pizza, in Folie eingepackt in der Fleischertheke, neben den anderen abgepackten Fleischsorten.“(Jackie)

„Wir waren nicht nur fachlich unterwegs, sondern hatten auch Spaß.“(Lena)

„Was uns auch sehr fasziniert hat, war die selbstgemachte Pizza, in Folie eingepackt in der Fleischertheke, neben den anderen abgepackten Fleischsorten.“(Jackie)

„Wir sind gemeinsam zu zwei Supermärkten gegangen und hatten auf dem Weg dahin jede Menge Spaß.“ (Aaliyah)

Wir gratulieren unseren ehemaligen Auszubildenden zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung ganz herzlich und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg!

 

Berichte aus der Abteilung Fachschule für Sozialpädagogik/Fachschule für Heilpädagogik

Das mit einem Büchertisch eingenommene Geld konnte das Projekt Schlachter meeats Heilpädagogik gut anlegen.


Die FHP-Schülerin Lin Dittmar überreichte hier dem Schlachthof ein aufgearbeitetes BMX-Rad für einen der jungen BMX-Begeisterten. Das Rad wurde sofort ausgiebig getestet und kommt seitdem regelmäßig zum Einsatz!


Weiterhin viel Spaß damit wünscht die HAS

„Vor dreieinhalb Jahren, am 25. August 2014, begann die dreieinhalbjährige berufsbegleitende Ausbildung an der der Hannah-Arendt-Schule, die am 26. Januar dieses Jahres endet. Wir sind die ersten in Flensburg!“, freut sich Anje Bratumyl, Klassensprecherin der berufsbegleitenden Erzieher*innen-Klasse am RBZ Hannah-Arendt-Schule Flensburg AöR (HAS). „18 Schüler*innen im Alter von 24 bis 56 Jahren und ihre Lehrkräfte haben die Herausforderung bestanden. Dreieinhalb Jahre Ausbildung, neben der normalen Berufstätigkeit im Kindergarten, der Schule oder einer Jugendhilfeeinrichtung liegen hinter ihnen und ihren Familien“, erklärt Klassenlehrerin Dorit Ambrosius.

„Das waren Jahre voller spannender, beruflicher, schulischer und familiärer Aufgaben, die wir zu bewältigen hatten. Unter anderem wurden in der Klasse in dieser Zeit zwei Babys geboren, die sowohl ihre Eltern, die Mitschüler und auch die Lehrer herausgefordert haben“, erzählt Ambrosius. „Es ist eine respektable Leistung jedes einzelnen Schülers und jeder Schülerin, denn schließlich gelten die gleichen Anforderungen wie in einer Vollzeitausbildung zum 'staatlich anerkannten Erzieher'“, so Ambrosius weiter. „Das ging nur mit dem Rückhalt der Familie und der Flexibilität der einzelnen Akteure, die Praktika, Berufstätigkeit, Schule und ihre familiären Bedürfnisse zu einem mehrjährigem Lebensplan formen mussten“, reflektiert die frischgebackene Erzieherin Anje Bratumyl.

 

„Wir haben die Mission erfüllt!“, freut sich Gesine Kock, Abteilungsleiterin für den Bereich der Fachschule für Sozial- und Heilpädagogik der HAS. Die Schüler dürfen nun die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte Erzieher*in“ tragen. Außerdem haben sie eine Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung mit dem Zeugnis erhalten. „Die erste berufsbegleitende Ausbildung für Erzieher*innen konnten wir mit guten Erfolg abschließen. Das Konzept der berufsbegleitenden Erzieher*innen-Ausbildung ist somit eine gute Ergänzung unseres Bildungsangebotes, um den Fachkräftemangel für den stetig wachsenden Bedarf an sozialpädagogischen Fachkräften zu decken. Deshalb starten wir in Flensburg im Februar 2018 auch den ersten Durchlauf mit der berufsbegleitenden Heilpädagog*innen-Ausbildung“, so Kock weiter. Der nächste Jahrgang für berufsbegleitende Erzieher begann bereits am 5. Februar 2018. 

 

Berichte aus dem Beruflichen Gymnasium

Nur ca. 30 Kilometer von Flensburg entfernt liegt der Jugendhof Scheersberg. So ist es eine gute Möglichkeit für Lehrer*innen und Schüler*innen der Hannah-Arendt-Schule, das vielfältige Angebot dieser Jugendeinrichtung zu nutzen.

 

Deshalb ist es auch fester Bestandteil der Planung und Unterrichtsgestaltung vieler Klassen, am Beginn der Schulzeit für mehrere Tage auf den Scheersberg zu fahren, um sich kennen zu lernen. Dieses Angebot wird genutzt von den 4 Klassen des 11. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums, der Berufsfachschule Gesundheit/Ernährung sowie der Berufsfachschule Sozialwesen.

 

So werden hier speziell von den Teamern zahlreiche Aktionen angeregt und durchgeführt, damit der Start in die gemeinsame Arbeit auf dem Weg zum Abschluss gelingen kann. Neben dem Tagesprogramm ist natürlich die gemeinsame Abendgestaltung wichtig.

 

Und das Ergebnis: Wir haben uns gemeinsam auf den Weg gemacht.

Eine letzte kleine Tour am 30.05.2018 nach Dänemark mit (der Hälfte) der Dänisch-Anfänger-Gruppe von Frau Erfmann. Kurzer Halt in Düppel - geschichtsträchtiger Ort - und dann zur Uni ins Alsion. Nele hatte eine Führung organisiert, und so wurden wir schon von Anja erwartet, die an der Syddansk Universitet European Studies studiert und uns die Uni aus Studentenperspektive zeigen konnte. Danach ein Besuch des Schlosses und ein Bummel durch die City - Hotdog und Softice... "es gibt schlechtere Schultage", so kann man diesen Ausflug wohl zusammenfassen. Farvel allesammen!