Kapitel 7:

Die Hannah-Arendt-Schule als Anstalt des öffentlichen Rechts

 

Fast auf den Tag genau endet mit dem 31.12.2010 die beschränkte Geschäftsfähigkeit der Hannah-Arendt-Schule: Mit dem Jahreswechsel wird die Schule als Regionales Berufsbildungszentrum ein Anstalt des öffentlich Rechts. 

 

 

2011

 

Seit dem 1.1.2011 haben sich Status und Name der  Schule geändert:

.Regionales Berufsbildungszentrum Flensburg

Hannah-Arendt-Schule

Anstalt des öffentlichen Rechts

 

Das neue RBZ übernimmt die Trägerschaft für das Kita-Präventionsprojekt der Stadt Flensburg.

 

 

KiPP ist ein zunächst auf drei Jahre befristetes Präventionsprojekt, das durch die Stadt Flensburg finanziert wird und sich in Trägerschaft des Regionalen Berufsbildungszentrums Hannah-Arendt-Schule befindet.

 

KiPP schafft Angebote zur Prävention, Beratung, Fortbildung und Weiter­entwicklung für alle Kindertages­einrichtungen im Stadtgebiet Flensburg.

 

KiPP versteht sich als ein Projekt, das sich mit dem Bedarf und den Anliegen in den Kindertageseinrichtungen in der Stadt Flensburg mitentwickelt.

 

KiPP besteht aus einem pädagogischen Team von drei Mitarbeiterinnen mit unterschiedlichen Fachkompetenzen und Arbeitsschwerpunkten:

- individuelle Unterstützung und Beratung der Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen (Kitas)

- Fort-Bildungs-Angebote für alle pädagogischen Fachkräfte in den Kitas

- Präventions- und Beratungsangebote für Eltern

- Vernetzung von Institutionen und Angeboten

 

KiPP steigt ein, um

- die pädagogischen Fachkräfte in der Wahrnehmung der Bedürfnisse und Signale jedes einzelnen Kindes zu unterstützen

- die Interaktion zwischen der pädagogischen Fachkraft und den Kindern zu stärken

- sozialer Selektion entgegen zu wirken

- Lern- und Entwicklungschancen für alle Kinder zu sichern und zu vergrößern (auf dem Weg zu inklusiver Bildung)

 

 

Anlässlich der Gründungsveranstaltung am 9. Februar in der Turnhalle anlässlich dieser Veränderung hebt Bildungsminister Dr. Klug ausdrücklich die bisherigen Leistungen der Hannah-Arendt-Schule für die Bildungslandschaft Schleswig-Holstein und die Flensburger Region hervor.

 

Es gibt an diesem Tag einen weiteren Grund zur Freude: 5 Klassenräume, 2 Sammlungsräume und 1 Besprechungszimmer werden der Schule im ausgebauten Dachgeschoss des Hauses B offiziell übergeben. Für die sozialpädagogischen Bildungsgänge gibt es jetzt nicht nur erstmals Räume in einem  zusammenhängenden Gebäudeabschnitt, sondern die Räume sind auch technisch (interaktive Whiteboards/Internetanschlüsse) auf dem neusten Stand.

 

Ab 14,3. Werden die Container abgebaut, alle Schülerinnen und Schüler werden wieder unter einem Dach unterrichtet. Die Raumnot ist damit aber nicht beseitigt …

 

Ab Sommer 2011 unterstützen  SIS (Seniors in School) als Mediatoren und Berater der Schülerinnen und Schüler das RBZ Hannah-Arendt-Schule.

 

Zum 01.August 2011 ist die Geschäftsleitung komplett. Als stellvertretende Geschäftsführerin/Schulleiterin tritt Frau Petra Priesterjahn-Behre ihr Amt an, als 2. Stellvertreter begrüßen wir Herrn Detlef Conrad im Team.

 

Am 14.09.2011 wird der Verein „Integrationsakademie Schleswig- Holstein e.V.“ gegründet. Die Schule ist mit Schülern und Lehrkräften seit vielen Jahren an der auf dem Scheersberg stattfinden Integrations-woche beteiligt!

 

Das Ministerium für Bildung und Kultur stimmt im November der Erweiterung der Erzieherausbildung und der Einführung einer Berufsfachschule I Nahrung & Gastronomie am RBZ Hannah-Arendt-Schule zu.

U. a. soll auf diesem Wege dem durch die aktuellen Gesetzesänderungen (Rechtsanspruch auf einen KiTa-Platz) deutlich erhöhten Bedarf an Erziehern und Erzieherinnen Rechnung getragen werden.

Auf Basis der sinkenden Ausbildungszahlen im Nahrungs- und Gastronomiebereich sollen in der neuen BFS I interessierte Jugendliche frühzeitig an diese Berufsfelder herangeführt werden.

 

Das Projekt Zukunftsschule.SH stellt in Dezember 2011 die Projekte im Bereich „Globales Lernen“ vor. Besondere Beachtung finden hierbei die Aktivitäten des RBZ Hannah-Arendt-Schule im Zusammenhang mit der aktiv gelebten Schulpartnerschaft mit dem Angaza Women Center am Kilimanjaro

Unter dem Motto des landesweiten Projektes "Tansania und ich" wurden an der Hannah-Arendt-Schule gleich mehrere Unterrichtseinheiten entwickelt, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln und in ganz unterschiedlichen Fächern und Schularten mit diesem Thema auseinandersetzen.