2000

wird (zunächst probeweise) der Blockunterricht in den Bäckerei- und Gastronomieberufen eingeführt.

Zur neuen Schulleiterin wird Monika Günther gewählt.


2001

wird in Kooperation mit der HLA und GBS die Berufsoberschule Sozialwesen eingerichtet und für das Schuljahr 2002/03 die Einrichtung eines zusätzlichen Fachgymnasiums mit dem Schwerpunkt "Gesundheit und Soziales" genehmigt.

Intensiv wird an einem Leitbild der Schule und dem Schulprogramm gearbeitet. Kaum ist das Ende dieser Arbeiten in Sicht, beginnt die Diskussion über die Umwandlung der Hannah-Arendt-Schule in ein "Regionales Bildungszentrum (RBZ)" :

Unsere Diskussionsgrundlage für ein RBZ

Anstalt öffentlichen Rechts (evtl. mit gemeinnützigem Charakter, damit keine Pflicht zur Zahlung von Umsatzsteuern anfällt)

Errichtung durch Gesetz und Schaffung eines eigenen Gesetzes für das berufliche Schulwesen

Rechtsaufsicht: Bildungsministerium; Autonomiecharakter durch Kontraktmanagement mit (ausgehandelter) Zielvereinbarung zwischen Schul"aufsicht" und RBZ; Überprüfung aller Erlasse auf Aufhebung (z.B. Abschaffung der Regelung von Klassengrößen durch das Ministerium)

Träger: Kommune (Stadt Flensburg) durch Übertragung, Vermietung oder Verpachtung der Schule an das RBZ

Gewährsträger: 1. Kommune (Stadt Flensburg) durch Übernahme der Sachmittel für den gesetzlichen Auftrag nach §§18-24 des Schulgesetzes

2. Land S-H als Dienstherr des pädagogischen Personals für den gesetzlichen Auftrag gem. §§18-24 des Schulgesetzes

Satzung: Die Satzung regelt die innere Organisation. Sie muss von der Aufsichtsbehörde (= dem Ministerium) genehmigt werden. In der Satzung werden geregelt: die Organe der Anstalt und ihre Befugnisse, die Haushaltsführung und die Beteili-gungsrechte.

Schülerinnen und Schüler bzw. die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Weiterbildungsmaßnahmen sind Nutzer der Anstalt ö.R., für sie gilt eine Benutzerordnung, die von dem höchsten Organ der Anstalt erlassen wird; Benutzer haben keine Mitwirkungsrechte. (Eltern sind nur insofern Nutzer, wie sie die Rechtsgeschäfte ihrer Kinder tätigen.)

Geschäftsführung (Schulleitung und kaufmännische Leitung; Gesamtverantwortung: Schulleiterin)Personalzuweisung durch Personalberechungsverfahren, Festlegung der Arbeitsbedingungen (Pflichtstundenzahl / Besoldung usw.) durch das Land; nichtpädagogisches Personal und Sachmittel im bisherigen Umfang durch den Schulträger; aber: eigene Kassenführung nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten mit eigener kaufmännischer Buchführung)

Verwaltungsrat = Aufsichtsorgan; Zusammensetzung noch nicht abschließende geregelt; bisher Land (keine Mehrheit angestrebt) und Träger; weitere Mitglieder noch offen) beruft Geschäftsführung, beschließt den Wirtschaftsplan, beschließt grundsätzliche Fragen, insbesondere hat er das Beschlussrecht über Gewinnverwendung und Verlustausgleich; Feststellung des Jahresab-schlusses.

Mitglieder- oder Vertreterversammlung: Vorgeschrieben ist entweder eine Mitgliederversammlung (= alle Beschäftigten) oder eineVertreterversammlung (=Repräsentanten der Beschäftigte). Es gilt die Aussage, dass Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte Mitwirkungsrechte erhalten sollen.

Binnenorganisation: Geplant ist eine Führungsstruktur mit Lehrkräfteteams - Fachgruppen - Abteilungen - Bildungsgangskonferenzen

Personalvertretung: das Personalvertretungsgesetz gilt weiter.