1945 - 1954

wächst die staatliche Schule kontinuierlich auf 240 Schülerinnen und 8 haupt- und 5 neben-amtliche Lehrkräfte an.


1946 -1959

wird die Schule von Gertrud Aschoff geleitet.


1948

erhält die staatliche Schule den Namen "Landesfachschule für Frauenberufe".


1950

wird das Gesetz über das Berufsschulwesen erlassen.


1953

legt die Schulleitung der Landesfachschule Pläne für einen Neubau in der Helenen-Allee vor.

Der Bau eines Wohnheimes für die Landesfachschule für Frauenberufe wird begonnen.


1954

wird das gewerbliche Schulwesen der Stadt Flensburg in eine Mädchenberufsschule (Neubau in der Schützenkuhle) und eine Gewerbliche Berufsschule geteilt. Später erhält die Mädchenberufsschule den Namen "Gewerblich-Hauswirtschaftliche Berufsschule".

Die Landesfachschule eröffnet in der Bahnhofsstraße ein Schülerinnenwohnheim mit fast 40 Plätzen.


1955

wird das Kindergärtnerinnenseminar in die Landesfachschule als Fachschule für Kindergärt-nerinnen eingegliedert. Die Schule heißt jetzt "Staatliche Bildungsanstalt für Frauenberufe".


1957

wird wegen der ständigen Raumnot die frühere Schokoladenfabrik am Munketoft angemietet und für Zwecke der Staatlichen Bildungsanstalt umgebaut; die Räume in der Seeschiffahrtsschule werden dafür zurückgegeben.

Am Kanonenberg wird ein Schulkindergarten für die Staatliche Bildungsanstalt eingerichtet.


1958

hat die Staatliche Bildungsanstalt mehr als 300 Schülerinnen.


1959 - 1960

leitet Aguste Krahne kommissarisch die Schule.


1960 - 1963

wird die Schule von Elisabeth Ihms, geb. Wüstenberg geleitet.


1963 - 1989

leitet Maria Vera Puttkammer die Staatliche Bildungsanstalt.


1965

führt die Schule folgende Abteilungen: Höhere Frauenfachschule; Frauenfachschule; Kinder-gärtnerinnenfachschule; Kinderpflegerinnenschule (Berufsfachschule); Haushaltungs-schule und Aufbauklasse.

Der Verein der Eltern und Freunde der Staatlichen Bildungsanstalt e.V. wird gegründet. Er verfolgt als Hauptziel die Beseitigung der katastrophalen Raumnot der Schule durch einen Neubau.


1967

erhält als Zwischenlösung bis zur Erstellung eines Neubaus die Bildungsanstalt die (dänische) Schule am Pferdewasser als Hauptgebäude.


1968

wird der Küchenanbau im Pferdewasser eingeweiht.

Der Förderverein gibt ein Weißbuch mit konkreten Vorstellungen für einen Neubau heraus.


1969

stellt das Land Schleswig-Holstein mehrere Millionen DM für einen Neubau in Aussicht, wenn die Stadt Flensburg ein Baugrundstück zur Verfügung stellt. In Betracht gezogen werden Standorte in Adelsby (heute: KTS) und neben dem damaligen Fördegymnasium.


1970

Zunehmend interessieren sich auch junge Männer für die Ausbildung im sozialpädagogischen Bereich. Folgerichtig wird der Namensanteil "für Frauenberufe" gestrichen; die Schule heißt jetzt "Staatliche Bildungsanstalt".


1971

Die städtische Mädchenberufsschule wird wieder Teil der Gewerblichen Berufsschule. Zeitweise steigt dort die Zahl der Schülerinnen und Schüler auf über 4000 und die Zahl der Lehrkräfte auf 150.


1972

sagt anlässlich des Schuljubiläums der Kultusminister Braun den Beginn eines Neubaus für 1973 zu.


1973

scheitert der Neubau, weil die Stadt Flensburg kein Baugrundstück zur Verfügung stellt.


1976

wird wegen der "angespannten Haushaltslage" der geplante Neubau aus dem Landeshaus-halt gestrichen.


1978

schreibt das Flensburger Tageblatt , dass 1980 mit einem Neubau für die Staatliche Bil-dungsanstalt südlich des Schulzentrums Ost begonnen werden soll. Innerhalb von 3 Wochen erstellt das Kollegium einen Funktionsplan. Der Neubau soll 1983 bezugsfertig sein.