Das Team der Abteilung Berufliche Orientierung

 

 

Stand 2016-06-02

AV-BO

Ausbildungs Vorbereitung Berufliche Orientierung

Schule und Betrieb gemeinsam für die Ausbildung

Was bietet die AV-BO?

  • Kennenlernen der eigenen Persönlichkeit
  • Stärken entdecken
  • Bewerbungsstrategien entwickeln
  • Bewerbungstraining
  • Berufe kennen lernen
  • Betriebsbesichtigungen
  • Austausch der Praktikumserfahrungen in der Klasse
  • Hilfestellung für den neuen Lebensabschnitt
  • Finden des geeigneten Ausbildungsplatzes

Vorteile für den Schüler

  • Konkrete Vorstellung des Ausbildungsberufes entwickeln
  • Kennenlernen des Betriebs und der betrieblichen Strukturen
  • Unterstützung bei Stolpersteinen im Praktikum durch Reflexion in der Schule
  • Vorbereitung auf den zukünftigen Beruf
  • Chance auf einen Ausbildungsplatz

Vorteile für den Betrieb

  • Kennenlernen von potenziellen/ zukünftigen Bewerbern
  • Rechtzeitige Einarbeitung und Eingewöhnung schon vor der Ausbildung
  • Unterstützung durch betreuende Lehrkräfte der Hannah-Arendt-Schule während des Praktikums
  • Reduzierung von Ausbildungsabbrüchen

Das Ausbildungsvorbreitende Jahr (AVJ)

Das Regionale Berufsbildungszentrum Hannah-Arendt-Schule führt drei Klassen des Ausbildungsvorbereitenden Jahres mit dem Schwerpunkt Nahrung/Gastronomie.

Dieses Angebot richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben und sich weiter qualifizieren wollen.
Aufgenommen werden vorrangig Förderschüler/innen mit guten Zeugnisnoten und Gemeinschaftsschüler der 9. Klasse mit und ohne Abschluss.

Da die Aufnahmekapazität begrenzt ist, sollte man sich frühzeitig bewerben.
Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit ist die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler. Es werden Wege zur Kompetenzsteigerung erarbeitet und durch zusätzliche sozialpädagogische Beratungsangebote unterstützt. Der Unterricht umfasst praktische und theoretische Teile in den Berufsfeldern Gastronomie, Bäckerei, Fleischerei und Hauswirtschaft.
Der Praxisunterricht erfolgt in Modulform in sehr gut ausgestatteten Fachräumen unter professioneller Anleitung. Im theoretischen Unterricht werden z.B. Themen wie Hygiene am Arbeitsplatz, Lebensmittelkunde oder Schriftverkehr behandelt. Darüber hinaus werden Projekte zur Lebenshilfe (wie Schuldenprävention, Zukunftsplanung, Anti-Gewalttraining), zur Berufskunde und ein zweiwöchiges Betriebspraktikum durchgeführt.
Nach dem 1. Halbjahr wählen die Schülerinnen und Schüler nach Neigung einen fachpraktischen Schwerpunkt für die weitere persönliche Qualifizierung.

Nach erfolgreicher Teilnahme am AVJ ist die allgemeine Berufsschulpflicht erfüllt. Nach einer individuellen Überprüfung des Leistungsstandes ist die Teilnahme an einem Zusatzunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA; vorher Hauptschulabschluss) möglich.

Berufsschulklassen für Jugendliche in Berufsvorbereitenden Maßnahmen (BVM)

In die vier Klassen des Bildungsganges werden aufgenommen:

  • Jugendliche, die keine Zuweisung in andere Schularten der Beruflichen Schulen erhalten haben und berufsschulpflichtig sind;
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Lehrgängen zur Berufsvorbereitung der Bundesagentur für Arbeit;
  • Betriebspraktikantinnen und Betriebspraktikanten, die berufsschulpflichtig sind.

Die Schule kooperiert mit den Trägern der Maßnahmen und mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur.

Der Unterricht findet in Blockform statt, es werden theoretische und praktische Inhalte aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Soziales, sowie der allgemein bildenden Fächer themen- und handlungsorientiert vermittelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung und dem Erwerb von Schlüsselqualifikationen und der Erweiterung der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich in selbständigem und selbstverantwortlichem Handeln üben, ihre kommunikativen Fähigkeiten verbessern und die Bereitschaft zur Teamarbeit entwickeln.

Ziel ist die Vermittlung der Jugendlichen in Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisse, die ihren Fähigkeiten und Wünschen entsprechen.

Nach einer individuellen Überprüfung des Leistungsstandes ist die Teilnahme an einem Zusatzunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA; vorher Hauptschulabschluss) möglich.

Berufseingangsklassen (BEK)

Seit 2007 bietet die Hannah-Arendt-Schule Berufseingangsklassen mit dem Schwerpunkt Gastronomie/Nahrung an. Das Bildungsangebot richtet sich an berufsschulpflichtige Jugendliche, die sich nach Verlassen der allgemein bildenden Schule oder Förderschule in keinem anderen (Aus-) Bildungsgang oder keiner anderen Qualifizierungsmaßnahme befinden und besonderen Förderbedarf haben.

Der Unterricht wird an mindestens drei Tagen pro Woche erteilt. Neben Fachkunde werden die Jugendlichen in den Fächern Wirtschaft und Politik, Kommunikation, sowie Mathematik und Deutsch mit Schriftverkehr unterrichtet.

In Kooperation mit der Hannah-Arendt-Schule können örtliche Bildungsträger - entsprechend der jeweiligen individuellen Beschäftigungs- und Ausbildungsreife - Angebote in Verbindung mit (Langzeit-) Praktika machen, die einen Einstieg in einen Arbeits- und Ausbildungsplatz erleichtern oder die Voraussetzungen für eine weitere Qualifizierung schaffen.
Den Schülerinnen und Schülern steht hierzu seitens des Bildungsträgers ein sog. Coach (Begleiter) zur Verfügung, der die Schülerinnen und Schüler individuell betreut und eng mit der Berufsschule zusammenarbeitet.

Die Schülerinnen und Schüler üben sich so in selbständigem und selbstverantwortlichem Handeln, trainieren ihre kommunikativen Fähigkeiten und verbessern ihre Bereitschaft zur Teamarbeit. Sie erwerben Schlüsselqualifikationen und steigern ihre Kompetenzen.

Nach einer individuellen Überprüfung des Leistungsstandes ist die Teilnahme an einem Zusatzunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA; vorher Hauptschulabschluss) möglich.