Weiterbildung zum „Staatlich anerkannten Heilpädagogen“ in berufsbegleitender Form

Infoflyer

Die Fachschule für Heilpädagogik an der Hannah-Arendt-Schule wird ab dem 05.02.2018 die Weiterbildung zum „Staatlich anerkannten Heilpädagogen“ in berufsbegleitender Form durchführen. Dabei findet der Unterricht jeweils Montag und Dienstag von morgens bis in den frühen Nachmittag statt (jeweils 8 Stunden). An den anderen Wochentagen gehen die Schüler einer pädagogischen Beschäftigung nach und können so ihren Lebensunterhalt verdienen. Die Ausbildung dauert in dieser Form drei Jahre. Weitere Informationen finden Sie in unserem Infoflyer.

Bewerbungen können ab sofort, spätestens jedoch bis zum 30.11.2017 eingereicht werden. Bewerbungsunterlagen finden Sie Opens internal link in current windowhier.

Hannah Arendt Schule, Friesische Lücke 17, 24937 Flensburg, Tel. 0461 851600,

Ansprechpartner Opens window for sending emailM. Mensing, Opens window for sending emailG. Kock

 

 

Angehende Erzieher*innen präsentierten ihre pädagogischen Projekte

Präsentation der Gruppe "Peter (ohne) P(l)an" in der Petrischule

Flensburg. Im Juni präsentierten die Schüler Mittelstufe der Fachschule für Sozialpädagogik in der Petri Schule die Ergebnisse ihrer Projekte in 18 Gruppen, dem Schwerpunkt des 4. Semesters in der Erzieherausbildung. Von den Osterferien bis Ende Mai schwärmten die Schüler in Kleingruppen aus, um selbständig, selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihre eigene Projektarbeit durchzuführen.

Ziel der Projektphase ist es, dass die angehenden Erzieherinnen gemeinsam mit einer Zielgruppe einer sozialpädagogischen Institution ein Projekt planen und durchführen. Dabei soll ein Höchstmaß an Beteiligung/Partizipation der jeweiligen Zielgruppe angestrebt werden.

In den Präsentationswochen vom 6.-14.6.2017 stellten nun die Schüler ihre Ergebnisse vor und reflektierten diese vor großem Schulpublikum der Abteilung Sozial- und Heilpädagogik.

Das Projekt in der Mittelstufe ist eine große Herausforderung, da die Schüler hier ihre in den vorangegangenen zwei Praktika und den Unterrichten erworbenen Kompetenzen und Fachwissen anwenden sollen, um weitere Kompetenzen zu entwickeln. So gab es 2017 Gruppen wie: „Party-Zipation“, „Die Gruppe“, „Kiosk-Kunterbunt“, „112-Mitten dabei!“, „Die Arche am Strand“, „Die Waldmeister“, „Zirkus Multikulti“, „Sonderpädagogik-Spezial“, „Mehr als nur Kaffee-Trinken“, „Die Handwerker“, „Die kleinen Entdecker“ oder „Peter (hat keinen) P(l)an“. 

Feedback gab es vom Publikum, Noten von den Lehren. Ein aufregender Tag für alle. Die Unterstufen sehen sich die Präsentationen an, um ein Jahr später selber vorne zu stehen. Die Präsentationen beeindrucken, informieren aber auch über spannende Arbeitsfelder für Erzieherinnen und Erzieher: So ermittelten sie gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren in ihren Einrichtungen die Bedürfnisse und halfen ihnen, daraus ein gemeinsames Projektziel abzuleiten und es möglichst partizipativ umzusetzen. Dabei kamen verschiedenste Ergebnisse zustande: So erneuerten Heimkinder ihre Grillecke nach ihren eigenen Vorstellungen, an Demenz erkrankten Senioren wurde das Organisieren eines Ausfluges ermöglicht, eine Hortgruppe führte einen Waldtag durch, Kindergartenkinder bauten eigene Spielzeugboote und ließen sie zu Wasser, andere Kindergartenkinder bauten sich einen kunterbunten Kiosk für das Außengelände und  die Ostseefüchse entdeckten ferne Welten auf Ihrer Weltraumreise, um nur einige Projekte zu nennen. Bedanken möchten wir uns auch bei den Einrichtungen, die durch ihre gemeinsame Zusammenarbeit mit unserer Schule diesen wichtigen Teil der Ausbildung ermöglichen.

 


Der Anmeldeschluss für die Beruflichen Schulen für das Jahr 2018 ist am 28.02.2018!

Ausnahme

Heilpädagoginnen/Heilpädagogen: berufsbegleitende Form der Ausbildung
Die Bewerbungsunterlagen sind bis 30.11.2017 einzureichen!

Die Aufnahme erfolgt zum 05. Februar 2018.

Am 04.09.2017  beginnt nach den Ferien das neue Schuljahr; die Bewerberinnen und Bewerber erhalten nach Sichtung entweder eine Zu- oder Absage oder das Angebot sich auf die Warteliste setzen zu lassen.

Bitte sehen Sie von telefonischen Rückfragen zum Stand des Bewerbungsverfahrens ab, da jedes Telefongespräch die Bearbeitung der ca. 2000 Bewerbungen verzögert. Die Zu- und Absagen gehen in der Regel Anfang April per Post heraus.

Wenn Sie einen Platz auf der Warteliste annehmen, nehmen Sie am Nachrückverfahren teil. Durch Absagen frei gewordene Plätze werden in 2 Durchgängen neu vergeben. Da es immer wieder vorkommt, dass angenommene Bewerberinnen und Bewerber am 1. Schultag nicht in der Schule erscheinen, werden die zu Beginn des Schuljahres frei gewordenen Plätze dann in einem dritten Nachrückverfahren am Ende der 1. Schulwoche neu vergeben. 

Wir bitten im Interesse der vielen unversorgten Bewerberinnen und Bewerber darum, dass Sie uns schriftlich benachrichtigen, wenn Sie einen zugesagten Schulplatz nicht annehmen. Mit Aufnahme einer Ausbildung im Dualen System oder einer Berufsvorbereitenden Maßnahme besteht Berufsschulpflicht; d.h. ein Schulplatz ist mit Abschluss des Vertrages gesichert.

Informationen über unser Bildungsangebot finden Sie auf unserer Homepage.

 http://www.has-fl.de

Das Bildungsangebot der beiden anderen Berufsbildenden Schulen finden Sie unter

 http://www.eckener-schule.de

 http://www.hla-flensburg.de

Für genauere Informationen stehen Ihnen die jeweiligen Schulen gern zur Verfügung:

RBZ Eckener-Schule Tel.: 85 2531
RBZ Hannah-Arendt-Schule Tel.: 85 1600
RBZ Städtische Handelslehranstalt Tel.: 85 2530

 

22 Millionen Junge Chancen

Studienfahrt der Fachschule für Sozialpädagogik zum 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Düsseldorf

Flensburg/Düsseldorf. Am Donnerstag, den 30. März 2017, endete der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) in Düsseldorf, der unter dem Motto: „22 Mio. junge Chancen“ stand. Mit dabei waren insgesamt 60 Schüler aus vier Klassen der Fachschule für Sozial- und Heilpädagogik der Hannah-Arendt-Schule in Flensburg. Im Rahmen der Ausbildung planten die Schüler der Mittelstufe eigenständig ihre Teilnahme an der Veranstaltung und führten die Studienfahrt in Begleitung ihrer Klassenlehrer durch. Die angehenden Erzieher und Erzieherinnen der Unter- und Mittelstufen nutzen die vielfältigen Möglichkeiten, sich im Rahmen des Kongresses und der Fachmesse über aktuelle Themen und Herausforderungen der Kinder- und Jugendhilfe zu informieren und sich mit Politik, Verwaltung und freien Trägern auszutauschen. “Die Vielfalt unserer Möglichkeiten als baldige Berufseinsteiger ist unfassbar groß. Um zu sehen, was es alles überhaupt gibt, muss man auf dem Kinder -und Jugendhilfetag gewesen sein.“ stellt Lisa Gryzbeck aus der Mittelstufe (FSP18a) fest. Anna-Lena Soitzek (FSP18b) ergänzt: “Es wurden sehr sensible Themen angesprochen, wie zum Beispiel Kinderrechte oder Inklusion, wo ich selbst, für mich nochmal ganz viel erfahren und Denkanstöße bekommen habe. Ich glaube der Jugendhilfetag kann einem die Augen öffnen und zeigen, wie wichtig es ist, einfach auch Mal etwas in Frage zu stellen." Begeistert war auch Denise Januche (FSP18a). Für Sie war es ebenfalls der erste Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag, der nur alle drei Jahre von der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe veranstaltet wird. „Es war sehr informativ und man ist mit vielen netten Leuten ins Gespräch gekommen. Ich habe von Organisationen aus Schleswig-Holstein und auch aus der näheren Umgebung von Flensburg erfahren, welche teilweise schon Jahrelang bestehen und mir bis dato unbekannt waren.“, so Januche. „Es gab die Möglichkeit sich über verschiedene Arbeitsfelder, Praktikumsstellen und mögliche Arbeitgeber zu informieren. Der DJHT sollte meiner Meinung nach zum Pflichtprogramm in der Ausbildung gehören.“, regt sie an.