Über den Tellerrand hinaus...

Gemeinsames Projekt von Hotelfachleuten der Hannah-Arendt-Schule und Floristinnen der GBS Flensburg

„Von anderen lernen“!

Unter diesem Motto stand auch in diesem Jahr ein gemeinsames Projekt von Hotelfachleuten einer Mittelstufenklasse der Hannah-Arendt-Schule und Floristinnen einer Oberstufenklasse der Gewerblichen Beruflichen Schule in Flensburg.

Die Hotelfachleute sind stets darauf angewiesen, dass ihnen die Floristinnen zu den unterschiedlichsten Anlässen den passenden Tischschmuck liefern. Gleichzeitig sollen sie natürlich auch selbst in der Lage sein, kleinere Dekorationen anfertigen zu können. Und auch die Floristinnen sollen wissen, dass in der Gastronomie oftmals Umstände vorgegeben sind, die bei der Gestaltung des Tischschmuckes zu berücksichtigen sind. Aus diesem Grund stand bei diesem Projekt die branchenübergreifende Arbeit im Vordergrund.

Gemeinsam entwarfen die Schüler/-innen am 28. Mai 2009 Konzepte, die Tische im Restaurant fachgerecht einzudecken und den Blumenschmuck auf die gegebenen Verhältnisse abzustimmen. Vorgegeben waren lediglich die Anlässe (z.B: Freundestreffen von Italien-Fans, Hochzeitstag des naturverbundenen Paares, Heiratsantrag, Mittsommerbuffet), die Gästetypen und die verschiedenen Tisch- und Tafelformen.
Es wurden Ideen ausgetauscht, Fachbücher gewälzt, die entsprechenden Menüfolgen mit korrespondierenden Getränken erstellt, Skizzen erstellt, Warenanforderungen geschriebenen, und... und.... und.... Am Ende der vorgesehenen Zeit stand die Planung der 4 Arbeitsgruppen zu den jeweiligen Themen, so dass 2 Wochen später mit der praktischen Arbeit begonnen werden konnte.

Am 11. Juni 2009 wurde der Blumenschmuck gemeinsam gearbeitet und die Tische entsprechend festlich eingedeckt. Die zum Teil sehr ansprechend gestalteten Menükarten ließen so manchem das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Zunächst präsentierten sich die Gruppen ihre Arbeiten gegenseitig und berichteten von ihren Erfahrungen und den zum Teil aufgetretenen Problemen. Natürlich fand in diesem Zusammenhang auch eine Beurteilung der Arbeiten durch Klassenkameraden und Lehrerinnen statt und die Schülerinnen und Schüler beider Berufsgruppen mussten sich sowohl mit positiver und als auch mit negativer Kritik auseinandersetzen.

Insgesamt wurden die Aufgaben jedoch prima gelöst und es lohnte sich für alle anderen Interessierten die folgenden Tage zu nutzen, um sich die kleine Ausstellung anzuschauen.